Beim 2. Burgenländischen Landeswasserdienstleistungsbewerb am 11. und 12. September 2026 in Rechnitz war nicht nur auf dem Wasser volle Konzentration gefragt.
Auch bei der Zeitnehmung musste alles exakt passen – schließlich ging es darum, die Leistungen von mehr als 700 Zillen präzise zu erfassen und damit ein faires Ranking sicherzustellen.
Für diese besondere Aufgabe sorgten drei Informationstechnologie-Maturanten der HTL Pinkafeld: Alexander Gebhart, Jonas Ivancsics und Marco Klampfl entwickelten gemeinsam mit ihrem Betreuer Prof. Thomas Weyse im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein eigenes Zeitnehmungssystem für die Bewerbszillen.
Schon während der Sommerferien wurde intensiv an der Fertigstellung gearbeitet. Beim Bewerb selbst waren die drei Schüler ebenfalls vor Ort und unterstützten das Organisationsteam mit ihrem Fachwissen. Dass sich die intensive Arbeit gelohnt hatte, zeigte sich rasch: Das System funktionierte zuverlässig, es gab weder Ausfälle noch Ungenauigkeiten. Zusätzlich wurde eine zweite Messmethode als Absicherung eingesetzt – ein weiterer Beleg für die durchdachte und professionelle Umsetzung.
Auch ihr Betreuer Prof. Thomas Weyse war beim Bewerb nicht nur als Projektbetreuer im Einsatz: Gemeinsam mit Prof. Lukas Tkauz nahm er selbst mit dem HTL-Team erfolgreich am Wasserdienstleistungsbewerb teil. So konnte er seine praktische Erfahrung direkt mit dem technischen Know-how des Projekts verbinden.
Besonders bemerkenswert: Die drei Maturanten befinden sich derzeit mitten in ihren abschließenden Prüfungen und nahmen sich trotzdem die Zeit, das System auch vor Ort zu betreuen.
Die Verantwortlichen des Landesfeuerwehrverbandes zeigten sich mit der Umsetzung sehr zufrieden und würdigten das Projekt im Rahmen der Siegerehrung mit einem Ehrenzeichen, das Dir. Wilfried Lercher stellvertretend entgegennahm.
Die Feuerwehr sagt daher ganz klar: Danke an Alexander, Jonas und Marco sowie an Prof. Thomas Weyse für dieses starke Projekt und die hervorragende Unterstützung! Moderne Ausbildung, technisches Know-how und Feuerwehrpraxis haben hier bestens zusammgespielt.
Für das Feuerwehrwesen ist diese Zusammenarbeit eine echte Bereicherung – und gleichzeitig ein schönes Beispiel dafür, welches Potenzial in gut ausgebildeten jungen Fachkräften steckt. Davon profitieren letztlich nicht nur die Feuerwehren, sondern auch die heimische Wirtschaft.
Für die bevorstehenden Maturaprüfungen wünscht die Feuerwehr den drei HTL-Schülern bereits jetzt alles Gute und viel Erfolg!

