Am 28. April fand im Feuerwehrhaus Pinkafeld ein organisationsübergreifender Erfahrungsaustausch zum Thema Suchaktionen statt, bei dem Vertreter von Polizei, Rettungshundebrigade und Feuerwehr ihr Wissen bündelten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Fachvortrag von Christian Doczekal, Geschäftsführer von feuerwehr-innovativ, der praxisnahe Einblicke in die Planung, Koordination und Durchführung von Suchaktionen gab. Aufbauend auf Best-Practice-Beispielen und umfangreichen Erfahrungswerten wurden strukturierte Trainingsansätze sowie Checklisten vorgestellt, die Einsatzkräfte im Ernstfall unterstützen können.
Suchaktionen fallen rechtlich grundsätzlich in den Zuständigkeitsbereich der Sicherheitsbehörden und sind im Sicherheitspolizeigesetz verankert. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass insbesondere bei zeitkritischen Lagen oft eine große Anzahl an Einsatzkräften erforderlich ist, um vermisste Personen möglichst rasch aufzufinden. Hier leistet die Freiwillige Feuerwehr einen wichtigen Beitrag: Mit ihrer Ortskenntnis, personellen Stärke sowie technischen und organisatorischen Ressourcen unterstützt sie die Behörden wirkungsvoll – stets im Rahmen klar definierter Zuständigkeiten.
Alle beteiligten Organisationen eint das gemeinsame Ziel, vermisste Personen so schnell wie möglich zu finden und Hilfe zu leisten. Auch wenn Einsätze nicht immer den erhofften Ausgang nehmen, ist die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen von hoher Professionalität, gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt. Der Austausch in Pinkafeld unterstrich einmal mehr die Bedeutung dieser engen Kooperation für eine effiziente Einsatzbewältigung.

