• Die Freiwilligen Feuerwehren Pinkafeld und Riedlingsdorf kooperieren mit der Klimawandelanpassungsregion Pinkafeld/Riedlingsdorf
  • Im Zuge der Kooperation sollen Bewusstseinsbildungsmaßnahmen sowie Katastrophenschutzübungen die Stellung der Wehren als Klimawehr stärken

Als pannonisch beeinflusste Klimazone ist das Burgenland bereits heute eines der trockensten und wärmsten Gebiete Österreichs – der letzte Sommer hat dies wieder eindrucksvoll bewiesen. In Zukunft ist, bedingt durch den Klimawandel, eine Verschärfung der Situation hinsichtlich Extremwetterereignissen – sowohl Unwetter als auch Dürren – zu erwarten. Die Gemeinden Pinkafeld und Riedlingsdorf haben deshalb mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung ein Maßnahmenpaket erarbeitet, um sich auf diese Herausforderungen vorzubereiten.

Der Klimawandel erfordert umfassende Anpassungen in der Katastrophenvorsorge und im Katastrophenmanagement und nimmt somit auch direkten Einfluss auf die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Immer öfter werden die Freiwilligen Feuerwehren auf Grund von Extremwetterereignissen zur Hilfe gerufen. „Gerade in unserer Region stellt die Zunahme von Extremwettereignissen eine besondere Herausforderung für unsere Feuerwehren dar, was die letzten Jahre eindeutig belegen. Unter der Prämisse „die Feuerwehr als Klimawehr“ werden sich unsere Feuerwehren als Katastrophenschützer Nummer 1 auch in Zukunft etablieren, so Abschnittsfeuerwehrkommandant Michael Halwachs“.

Deshalb haben sich die Freiwilligen Feuerwehren Pinkafeld und Riedlingsdorf als Schlüsselorganisationen in der Klimawandelanpassungsregion Pinkafeld und Riedlingsdorf engagiert und setzen gemeinsam mit den Gemeinden und Experten der Forschung Burgenland die Maßnahme „Katastrophenschutz im Wirkungsbereich der Gemeinden“ um.

Innerhalb dieser Maßnahmen sind mehrere Aktivitäten geplant, so zum Beispiel die Anpassung der Katastrophenschutzpläne der Gemeinden, Workshops und ein Planspiel mit den Gemeindebediensteten für die Erprobung des Ernstfalls, Winterschulungen für die Feuerwehrmitglieder sowie Präventionsmaßnahmen für Schadensereignisse. Abschluss der gemeinsamen Aktivitäten soll eine Katastrophenschutzübung im Themenfeld des Klimawandels im Rahmen der Abschnittsübung im Herbst 2020 bilden.

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