Am 15. September fand im Bezirk Oberwart eine großangelegt KHD-Übung statt.

Übungsannahme war, dass es im ganzen Bezirksgebiet schwere Unwetter mit Sturmböen gibt. Teilweise sind Ortschaften bzw. Ortsteile durch umgestürzte Bäume bzw. durch überflutete Straßen nicht erreichbar.

Die Übung stellte die beteiligten Einsatzkräfte vor Aufgaben, die von einer einzigen Feuerwehr nicht bewältigt werden können. Somit wurden die einzelnen Szenarien von mehreren Wehren aus verschiedenen Teilen des Bezirks gemeinsam abgearbeitet. Des Weiteren wurde die Koordination mit dem Roten Kreuz beübt. Auch waren mehrere Züge aus der benachbarten Steiermark und aus dem Nachbarland Slowenien an der Übung beteiligt. 

An der Übung waren beteiligt:

Bezirksführungsstab (BFüSt) Oberwart
KHD-Bereitschaft Oberwart mit fünf technischen Zügen
KHD-Bereitschaft Hartberg-Fürstenfeld mit zwei technischen Zügen
KHD-Bereitschaft Radkersburg mit zwei technischen Zügen
KHD-Bereitschaft Slowenien mit einem technischen Zug
Rotes Kreuz mit dem KHD Zug
Krankenhaus Oberwart

Insgesamt waren rund 800 Personen der verschiedenen Einsatzorganisationen mit 97 Fahrzeugen anwesend.

Nachfolgend eine Kurze Beschreibung der Übungsszenarien
Rechnitz:
Die Lage in Rechnitz betraf das Gebiet um den Steinbruch. Es wurde ein Hangrutsch mit mehreren verletzen Personen simuliert. Das Hauptaugenmerk lag hier im beseitigen des Schuttes und der Personenrettung. Ebenfalls an dieser Einsatzstelle war das Rote Kreuz. In seinem Übungsbereich wurde die Versorgung und der Abtransport von Verletzten beüben.
Neuhaus in der Wart:
Im Gebiet von Neuhaus in der Wart erstreckte sich das Übungsgebiet über zwei Hochwasserrückhaltebecken. Bei einem Becken wurde als Übungsannahme ein verunfalltes Fahrzeug mit einer eingeschlossenen Familie angenommen. Der Wagen wurde von Treibholz blockiert und war somit nur schwer zu erreichen. Erschwerend kam noch hinzu, dass der Anfahrtsweg teilweise unterspült wurde.
Beim zweite Becken mussten die Einsatzkräfte ebenfalls eine Fahrzeug- und Personenrettung durchführen. Übungsannahme hier war ein verunfalltes Fahrzeug, dass in den Schleusenbereich geschwemmt wurde. Hier befand sich keine Personen im Fahrzeug. Des Weiteren musste eine verunfallte Person aus einem Schacht befreit werden, in dem sie verunglückt war.
Kohfidisch:
Hier musste von den Einsatzkräften, nach einem vermuteten Ausfall der Wasserversorgung, eine Nutzwasserversorgung für die Bevölkerung hergestellt werden. Außerdem mussten umgefallene Bäume beseitigt werden.
Großpetersdorf:
Auch in Großpetersdorf gab es zwei Szenarien für die Einsatzkräfte zu bewältigen. Das erste Übungsgebiet erstreckte sich im Bereich des Hotel GIP. Hier wurde angenommen, dass der Tauchen- bzw. der Rumpersdorfer-Bach über die Ufer trat und das Hotel zu überschwemmen drohte. Hier musste von den Einsatzkräften ein Damm zum Schutze des Hotels errichtet werden.
Das zweite Übungsgebiet war die Bahnstraße Richtung Badersdorf. Hier waren mehrere Bäume umgestürzt und eine Person wurde in ihrem PKW unter den Bäumen verschüttet. Die Aufgabe war hier die Bäume zu beseitigen und die verunfallte Person aus dem PKW zu retten.
 
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